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Die Anfänge der Kirche St.
Peter und Paul liegen sicher vor der Jahrtausendwende. Zwar wird das Dorf
Poppenreuth urkundlich erst 1303 genannt. Doch vorher muss der Ort schon zur
Königsmark Fürth gehört haben. Der Name bedeutet: "Rodung des
Poppo". Vielleicht war es ein Adliger des karolingischen Königshofs
Fürth aus dem 8. Jahrhundert, der den Namen "Poppo" trug und hier im
Reichsforst eine "Rodung" anlegte. Aus ihr entstand später das Dorf
"Poppen-Reuth" im Knoblauchsland. Seine Kirche ist eine Tochter der alten
Fürther Königskirche St. Martin, an die das Denkmal nahe dem
Zusammenfluss von Pegnitz und Rednitz erinnert. St. Peter und Paul in
Poppenreuth wurde zum kirchlichen Mittelpunkt für das Gebiet nördlich
und östlich des Flusslaufs von Pegnitz und Regnitz, wie St. Michael in
Fürth für den südlichen Bereich. |
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